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Schützenverein Bühlertal
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    Schützenhaus 

 

 

 

         2006

                     

 

            1962

                     

 

Das Schützenhaus

 

Schützenhausbau 1964 / 1978 / 1989 / 2001

Am Dienstag, 16. September 2003 war der 25. Jahrestag der Einweihung der großen Schützenhausbaumaßnahme „Neubau der Luftgewehrhalle und Erweiterung des Schützenhauses“. Dieses Jubiläum soll zum Anlass genommen werden, die Entstehung unseres Schützenhauses und die Fortentwicklung zur heutigen Schießsportstätte aufzuzeigen.

 

1.Baumaßnahme 1962 - 1964

Als wohl größte Leistung in der Geschichte unseres Vereins - dem ehemaligen Soldatenverein - darf der Bau des ursprünglichen Schützenhauses in der Hirschbach herausgestellt werden, der im Jahre 1962 begonnen und zwei Jahre später vollendet wurde. Der damalige Vorsitzende Oswald Welle (unser Ehrenmitglied und heutiger Kassier) sowie seine Mitarbeiter im Vorstand und im Verein gebührt Dank und Anerkennung für diese großartige Leistung, die weit über die Talgemeinde hinaus Beachtung fand.

Erst 1961 hatte die Gemeinde Bühlertal das Gelände wieder zur Verfügung gestellt und das Vereinsmitglied, Bauingenieur Willi Ruh konnte die Schießanlage planen, die dann ausschließlich in Eigenarbeit erstellt wurde.

Da man nur 600 DM zur Verfügung hatte wurden die Baumaterialien zum großen Teil aus dem Abbruchmaterial des Sägewerkes Konrad Kern (jetzt Standort des Schwimmbades) heraussortiert. Soweit Ziegelsteine aus dem Abbruch ausreichten, wurden diese zum Bau verwendet, die restlichen Mauersteine wurden in einer eigens hergestellten Form selbst gefertigt. Sogar das Holz für die Dachkonstruktion und die Dachdeckung stammen vom Abbruch.

 

Schießbetrieb ab Mai 1963; Weihe im August 1964

Im Mai 1963 wurde der Schießbetrieb am Luftgewehrschießstand aufgenommen und in den ersten Augusttagen des Jahres 1964 konnte der Ehrenbürger der Gemeinde, Pfarrer Albert Schneble die schöne neuen Anlage weihen. Somit konnte bereits 10 Jahre nach der Wiedergründung des Vereins als "Kyffhäuser-Kameradschaft" die Einweihung des in Eigenleistung erbauten Schützenhauses gefeiert werden.

 Das neue, damals in weitem Umkreis einmalige Schützenhauses hatte im Obergeschoss 4 automatische Stände für das 50 Meter-Kleinkaliberschießen. Für Luftgewehrschützen standen im Erdgeschoss 8 Schützenstände zur Verfügung, von wo aus ins Freie geschossen wurde.Das neue Schützenhaus war da, und man erfüllte es mit Leben. Alljährlich wurde fortan ein Schützenfest durchgeführt, mit dessen Erlös die Bauschulden immer weiter abgetragen wurden. Bei den sonntägigen kameradschaftlichen Treffen wurden interne Vergleichsschießen durchgeführt. Nach und nach kristallisierte sich dann aus den Mitgliedern eine Gruppe heraus, die sich auch auf einer breiteren Basis im Schießsport vergleichen wollte. Äußerst erfolgreich nahm man an überregionalen Meisterschaften des "Kyffhäuserbundes" teil. Die Erfolge waren nicht zuletzt auf die optimalen Trainingsbedingungen auf dem neuen Schießstand zurückzuführen. Um sich auf schießsportlichem Gebiet auch in der näheren Umgebung messen zu können, beantragte die "Kyffhäuser-Kameradschaft Bühlertal" für die Mitglieder der Schützenabteilung die Aufnahme in den "Deutschen Schützenbund". Als dann im Jahre 1967 ehemalige Aktive der aufgelösten "Schützengesellschaft 05" in den Verein eintraten, wurde aus dem "Veteranenverein" immer mehr ein "echter" Sportschützenverein.

 

 2. Baumaßnahme 1974 - 1978

Um sich auf schießsportlichem Gebiet auch in der näheren Umgebung messen zu können, beantragte die "Kyffhäuser-Kameradschaft Bühlertal" im Jahre 1965 für die Aktiven der Schützenabteilung die Aufnahme in den "Deutschen Schützenbund". Als dann im Jahre 1967 ehemalige Aktive der aufgelösten "Schützengesellschaft 05" auch in den Verein eintraten, wurde aus dem "Veteranenverein" immer mehr ein "echter" Sportschützenverein. Genügend Schützen waren da und es stellten sich weitere sportliche Erfolge ein. Man brauchte mehr Stände beim KK-Schießen und vor allem wünschte man sich einen Raum oder gar eine Halle für das Luftgewehrschießen.Als die Weichen für den Neubau einer Halle gestellt und erste Planskizzen gemacht wurden war Oswald Welle noch Vereinsvorsitzender. Jedoch: die Baukosten bereiteten große Probleme. Zwischenzeitlich war im Jahr 1972 Alois Geiges zum Vorsitzenden gewählt worden. Im Jahr 1973 kam dann der große "Durchbruch" in Sachen Baumaßnahme. Mit dem aktiven Schützen und Maurerpolier Konrad Veith nahm ein überaus erfahrener "Baumensch" das "Heft" in die Hand. Das Vereinsmitglied Reinhard Häußler erarbeitete in seinem Architekturbüro unentgeltlich die Baueingabeplanung. Mitte des Jahres 1974 war ein Zuschuss aus Sportfördermitteln bewilligt worden und als am 23.Oktober der "Rote Punkt" zugestellt war, begann man sofort mit den Bauarbeiten. Die Statik hatte zwischenzeitlich das Vereinsmitglied, Bauingenieur Hans Karcher kostenlos erstellt. Somit waren bis da hin nur die Kosten für die Genehmigung und für die Prüfstatik entstanden.Da die Luftgewehrhalle eine Etage tiefer als die Schießbahn des Kleinkaliberstandes gebaut werden sollte, war wegen der eingeschränkten Höhenentwicklung über der LG-Halle nur ein Flachdach möglich. Bezüglich der Durchschusssicherheit, und weil das Flachdach auch das Gewicht von evtl. umstürzenden, in der Nähe stehender Bäume auszuhalten hat, musste die Decke in Beton ausgeführt werden und die Hallenwände mussten ebenfalls aus Beton gemacht werden. Im Obergeschoss sollte eine Vergrößerung des bisherigen, zu klein gewordenen Aufenthaltsraumes und im Erdgeschoss dieses Bauteils eine Vorbereitungs- und Auswerteraum entstehen.Einen Kran hatte man an der Baustelle zwar nicht, aber immerhin standen den freiwilligen Helfern bei dieser Maßnahme Baumaschinen – so zum Beispiel eine Betonpumpe – zur Verfügung die man beim ersten Bau in den Jahren 1962 - 64 noch nicht einmal kannte. Um aber Kosten für teueres Gerät zu sparen wurde bei kleineren Bauabschnitten oft die "gute alte" Umlenkrolle in Einsatz gebracht und der hierfür vor Ort in der Betonmaschine angemachte Beton wurde mit Muskelkraft in „höhere Regionen“ gehievt.Die Bauarbeiten waren so zügig vorangeschritten, dass nach nur sieben monatiger Bauzeit - im Mai 1975 - die umfangreichen, teilweise sehr komplizierten Betonarbeiten an der Halle sowie die Rohbauarbeiten am Erweiterungsbau fertig waren. Möglich wurde dies, weil mit den Schützenbrüdern Konrad Veith, Roland Schindler und Manfred Albiez "gestandene" Handwerksleute am Werk waren. Mit ihrer fachlichen Kompetenz führten sie andere Schützen, die weniger oder oft gar keine handwerklichen Fähigkeiten mitbrachten, zu ungeahnten Arbeitsleistungen.Als das Richtfest gefeiert werden konnte, hatte das Gemeinschaftswerk eine ganz große Hürde genommen.

 

Genügend Schützen waren da und es stellten sich weitere sportliche Erfolge ein. Man brauchte mehr Stände beim KK-Schießen und vor allem wünschte man sich einen Raum oder gar eine Halle für das Luftgewehrschießen.Oswald Welle war noch Vereinsvorsitzenden, als die Weichen für den Neubau einer Halle gestellt und erste Planskizzen gemacht wurden. Jedoch: die Baukosten bereiteten große Probleme. Zwischenzeitlich war im Jahr 1972 Alois Geiges zum Vorsitzenden gewählt worden. Im Jahr 1973 kam dann der große "Durchbruch" in Sachen Baumaßnahme. Mit dem aktiven Schützen und Maurerpolier Konrad Veith nahm ein überaus erfahrener "Baumensch" das "Heft" in die Hand. Das Vereinsmitglied Reinhard Häußler erarbeitete in seinem Architekturbüro unentgeltlich die Baueingabeplanung. Mitte des Jahres 1974 war ein Zuschuss aus Sportfördermitteln bewilligt worden und als am 23.Oktober der "Rote Punkt" zugestellt war, begann man sofort mit den Bauarbeiten. Die Statik hatte zwischenzeitlich das Vereinsmitglied, Bauingenieur Hans Karcher kostenlos erstellt. Bis zum Baubeginn waren somit nur Kosten für die Genehmigung und für die Prüfstatik entstanden.Da die Luftgewehrhalle unter der Schießbahn des Kleinkaliberstandes gebaut wurde, war aus Gründen der Höhenbegrenzung über der LG-Halle nur ein Flachdach möglich. Bezüglich der Durchschusssicherheit, und weil das Flachdach auch das Gewicht von evtl. umstürzenden, in der Nähe stehender Bäume auszuhalten hat, musste die Decke in Beton ausgeführt werden und in der Folge mussten die Hallenwände ebenfalls aus Beton gemacht werden. Im Obergeschoss sollte eine Vergrößerung des bisherigen, zu klein gewordenen Aufenthaltsraumes entstehen und im Erdgeschoss dieses Bauteils eine Vorbereitungs- und Auswerteraum.Ein Kran war zwar nicht an der Baustelle, aber immerhin standen den freiwilligen Helfern bei dieser Maßnahme Baumaschinen – so zum Beispiel eine Betonpumpe – zur Verfügung die man beim ersten Bau in den Jahren 1962 - 64 noch nicht einmal kannte.Um aber Kosten für teueres Gerät zu sparen wurde bei kleineren Bauabschnitten oft die "alte" Umlenkrolle in Einsatz gebracht und der vor Ort angemachte Beton wurde mit Muskelkraft in höhere Regionen gehievt.Die Bauarbeiten waren so zügig vorangeschritten, daß nach nur einem halben Jahr Bauzeit, im Mai 1975, die umfangreichen, teilweise komplizierten Betonarbeiten an der Halle sowie die Rohbauarbeiten am Erweiterungsbau fertig waren. Möglich wurde diese, weil mit den Schützenbrüdern Konrad Veith, Roland Schindler und Manfred Albiez "gestandene" Handwerksleute am Werk waren. Mit ihrer fachlichen Kompetenz führten sie andere Schützen, die weniger oder oft gar keine handwerklichen Fähigkeiten mitbrachten, zu ungeahnten Arbeitsleistungen.Das Gemeinschaftswerk hatte eine große Hürde genommen, - das Richtfest konnte gefeiert werden.

 

 In der Folgezeit wurden die vielschichtigen Arbeiten, die eine solch umfangreiche Baumaßnahme mit sich bringt durchgeführt. Wichtig war für die Schützen, dass man bald die Flachdachabdichtung fertig hatte, weil über diesem Flachdach die Tragseile der 10 neuen Kleinkaliber-Scheibenzuganlagen montiert werden mussten. Sobald dies der Fall war und der Kugelfang stand, konnte man wieder mit KK-Gewehren trainieren. Nicht weniger wichtig war, in der LG-Halle mit dem Standaufbau voran zu kommen. Zwar konnte man nach wie vor im Untergeschoss der Obertäler Pfarrkirche schießen, aber den eigenen Schießstand wollte man so schnell als möglich nutzen. Während die Innenausbauarbeiten weiterliefen, hatte man bereits im November 1975 zumindest provisorisch LG-Stände in der neuen Halle eingerichtet. Acht Monate später war der Innenausbau der Halle abgeschlossen und die Luftgewehrschießstätte war fertig.

 

 

 Einweihung der Baumaßnahme  (1974 - 78)

Nach 3 1/2-jähriger, harter Bauzeit, in der von 64 Mithelfern mehr als 15.000 Arbeitsstunden kostenlos erbracht wurden, war im Mai 1978 die feierliche Einweihung terminiert. Die Außenanlagen war zwischenzeitlich hergerichtet, der Hof befestigt und die Zufahrtsstrasse zum Schützenhaus erneuert; alles war bestens bereitet. Eine Woche vor der Feier jedoch ging über Bühlertal ein Unwetter nieder. Sämtliche Bäche liefen über, das Wasser riss Bachmauern und Straßen weg und aus Berghängen quoll das Wasser. Diese Wassermassen machten auch vor dem Schützenhaus nicht halt.Die verlegten Drainagen schafften die Wassermenge nicht mehr und so drang durch den Boden und die Wände der LG-Halle derart viel Hangwasser ein, dass sich der gesamte Bodenaufbau hob. Wenn schon der Wasserschaden am Gebäude beträchtlich war, so waren die Schäden an der Bachmauer entlang des Parkplatzes nicht minder schlimm. Eine zeitlang drohte gar die Böschung des Parkplatzes weggeschwemmt zu werden.Das Fest fiel buchstäblich in`s Wasser und musste abgesagt werden!Die angefallen Schäden waren so beträchtlich, dass es weitere 4 Monate brauchte, bis die Einweihung der großzügigen Schießsportanlage dann am 16.September 1978 doch noch gebührend gefeiert werden konnte. Für herausragende Leistungen wurden bei der Feier Manfred Albiez, Siegmar Häußler, Josef Karcher, Josef Rauber, Roland Schindler und Konrad Veith mit der goldenen Ehrennadel des Vereins geehrt.

 

 

 

Wasserversorgung

Das Schützenhaus besitzt eine eigene Wasserversorgung mit bestem, völlig kalkfreiem Quellwasser. Beim ursprünglichen Bau des Schützenhauses war im Jahre 1963 ein Reservoir gebaut worden, das seither sehr gutes Wasser liefert. Bei größerer Frequentierung des Hauses, so z.B. beim Schützenfest das jeweils am 4.Juliwochenende stattfindet, kam es aber schon mal vor, dass die Wassermenge nicht ausreichte. Aus diesem Grunde wurde das Reservoir im Jahre 1985 in Eigenarbeit erweitert und im Jahr 1994 wurde der Wasserspeicher einer Generalsanierung unterzogen. Dass vorerst kein Wassermangel zu befürchten ist, zeigte sich im diesjährigen extrem trockenen Sommer (2003), als die Quelle ausgiebig sprudelte. Für den Notfall liegt ja auch noch die öffentliche Versorgungsleitung im Haus, deren Installation im Jahre 1987 entsprechend der Wasserabgabesatzung gemacht werden musste. Unter der Leitung des Schützenbruders Josef Lamprecht wird das Reservoir regelmäßig gewartet und gepflegt.

 

 Kanalisation

Bei der 64-er Baumaßnahme war eine 3-Kammer-Kläranlage gebaut worden, die mit einem Überlauf zum Flotzenbach versehen war. Bei der weiteren Baumaßnahme 1978 wurde von der Genehmigungsbehörde verlangt, dass eine weitere Grube zur Kapazitätserweiterung vorgeschaltet wird. Diese Investitionen wurden durch Eigenarbeit und durch den jeweiligen Griff in die Vereinskasse bezahlt. Nur 9 Jahre später wurde dann am Schützenhaus vorbei die Kanalisation zur "Bühlerhöhe" verlegt. Es kam die Auflage, das Schützenhaus an die Hauptleitung anzuschließen. Seit dieser Zeit muss der Verein Abwassergebühren entrichten und von der ebenfalls ins Haus gelegten Wasserleitung eine Sollmenge an Frischwasser bezahlen. Der Zwang zum Abwasseranschluss war aus damaliger Sicht eine Härte, die man der Bühlerhöhe zu „verdanken“ hatte. Aus heutiger, mit einem stärkeren Umweltbewusstsein ausgerüsteten Sichtweise, muss man die damaligen Kanalisationsarbeiten zur Bühlerhöhe als Segen für das Schützenhaus und für die gesamte Hirschbach bezeichnen.

 

 

Umbau des Obergeschosses 1985

Um das Schützenhaus für die Mitglieder noch einladender und freundlicher zu machen, wurde im Jahre 1985 auf Initiative des damaligen Vorsitzenden Rudolf Braun das Obergeschoss des Schützenhauses zu einem Raum mit "Aufenthaltswert" ausgebaut. Die ehemalige Giebelwand wurde - nachdem zuvor nur ein 2 Meter breiter Durchgang vorhanden war - vollends abgebrochen, wodurch nun ein großer Raum entstand. Der ehemalige kleine Balkon neben dem OG-Eingang wurde in den Aufenthaltsraum mit integriert. Um eine bessere Wärmedämmung der älteren Wände zu erhalten wurden Dämmmaßnahmen durchgeführt und auf diese Dämmung eine äußerst dekorative Holzverkleidung angebracht. Neue Fenster wurden eingebaut. Dekorative Deckenbalken wurden eingezogen und der Boden erneuert. Neue Eckbänke wurden montiert und eine bessere Bestuhlung angeschafft.


Pistolenschießstand

Nachdem sich in den Jahren zuvor eine Gruppe von Aktiven mehr und mehr mit dem Pistolenschießen befasste und die Nachfrage nach einer Schießanlage für Kleinkaliber- und Großkaliberpistolen immer deutlicher wurde, entschloss sich die Vorstandschaft, zu handeln.Im September des Jahres 1985 wurde eine Bauvoranfrage zum „Neubau eines Pistolenstandes“ bei der Gemeinde Bühlertal eingereicht. Im Frühjahr 1986 wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, den Schießstand zu bauen. Die Planung wurde, wie bei allen vorangegangen Baumaßnahmen erneut kostenlos, dieses Mal vom eigenen, seit Januar 1986 amtierenden Vereinsvorsitzenden, dem Architekten Karl Leo Knopf (Sinzheim) gefertigt. Nachdem die Finanzierung durch einen Zuschuss für Sportstättenbau, sowie von der Gemeinde und der Jagdgenossenschaft gesichert war, wurde im Mai mit der Baumaßnahme begonnen.Um das Schützenhaus zu erweitern und die Schiebahn bauen zu können, wurde die Böschung hinter dem Schützenhaus abgebaggert. Im Untergeschoss wurden Lagerräume eingerichtet und der Schießstand eine Etage höher angelegt. Wie bei den zuvor erstellten Baumaßnahmen gingen die Arbeiten aufgrund der Tatsache, dass sich handwerklich beschlagene Schützen in den Dienst der Sache stellten, gut voran. Der Umstand, dass die Arbeiten bergseitig, hinter den vorhandenen Gebäudeteilen durchzuführen war, erschwerte die jetzige Unternehmung erheblich. Trotzdem war nach 6 Monaten der Rohbau erstellt und das Richtfest wurde gefeiert. Die Umfassungswände der 25 m langen Pistolenschießbahn wurden aus Kalksandsteinen errichtet und in der Schießbahn wurden "Hochblenden" aus Ortbeton eingebaut. Der Schützentand selbst wurde in eine Verlängerung des Schützenhauses eingebaut, dessen Dach bis zur eigentlichen ersten Hochblende vorgezogen wurde. Durch diese teilweise „Einhausung“ wurde nach außen hin eine gute Schallabminderung erreicht. Die weiteren Arbeiten wurden dann bis zu den Sommerferien 1989 abgewickelt, sodass im Juli die Sicherheitsabnahme des Schießstandes erfolgen konnte. Um das gelungene Werk zu vollenden waren 4.200 freiwillige Arbeitstunden erbracht worden. Diese erneut herausragende Gemeinschaftsleistung der Bühlertäler Sportschützen fand bei der feierlichen Einweihung, die am 14. Oktober 1989 stattfand, ihre Würdigung. Unter den Gratulanten befand sich auch der im Mai 1989 neu gewählte Landesschützenmeister Walter Ermisch (Endingen a.K.).

 

Sanierungs- und Renovierungsarbeiten

Vom ersten Spatenstich am Schützenhaus im Jahre 1962 bis zur Schießsportanlage der heutigen Tage sind 41 Jahre vergangen. Das Objekt ist über die Jahre hinweg durch weitere Baumaßnahmen stetig umfangreicher geworden. Nach und nach haben sich Schäden an Gebäudeteilen ergeben, die behoben werden mussten.Um Kosten zu sparen, wurden die Reparaturarbeiten soweit irgend möglich von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Als eine große Maßnahme stand zum Jahresanfang 1994 die Sanierung des Hallenflachdaches an.Um den gesamten Dachaufbau zu erneuern, mussten erstmals nach 18 Jahren die Zugseile der 50 Meter KK-Anlage komplett demontiert werden. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die Wärmedämmung der Dachkonstruktion deutlich verbessert und eine neue Holzschalung als Kugelfang aufgebracht.

 

Wartungsarbeiten

Im Jahresablauf stehen die Arbeiten "in Haus und Hof" nie still. Ständig sind fleißige Schützenbrüder und Schützenschwestern dabei, die technischen Anlagen, die Sicherheitseinrichtungen, das Gebäude, den Hof und die Außenanlagen "in Schuss" zu halten.Die Schützenschwestern haben in diesem erstaunlich gut funktionierenden System den pflegerischen Part innerhalb des Hauses übernommen. Allwöchentlich gilt es, im Haus zu putzen und zu schrubben, eine Aufgabe die von den Damen im Wechsel erledigt wird.Dass der Reinigungsaufwand während der häufigen Baumaßnahmen besonders hoch war, kommt erschwerend zu der Tatsache hinzu, dass damit auch jeweils die Zahl der zu pflegenden Räume wuchs.Zur Verdeutlichung dieses Aufwandes sind nachfolgend die Flächen des Schützenhauses aufgelistet. Im Erdgeschoss werden 290 qm und im Obergeschoss 150 qm genutzt. Somit ergibt sich im Gebäude eine Gesamt-Nutzfläche von 440 qm. Außerhalb des Schützenhauses umfassen die Schießbahnen 740 qm und die Außenanlagen sind 2.600 qm groß. Zur Hoffläche von 850 qm kommen auf dem Schützenhausareal noch ca. 100 Meter Zufahrtsweg hinzu.